Verkauf von Kaffee und "outside the box"
Neben Getränken und Essen werden im Jugendhaus auch die Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik "outside the box" und der Bio-libertad Kaffee aus zapatistischen Kaffeekooperativen verkauft.
Die 500g Packung des Libertad Café-kollektivs kostet 8 Euro. Wenn ihr euch von dem Geschmack erst selbst überzeugen wollt, kommt einfach auf ne Tasse vorbei!
Die aktuelle Ausgabe der "outside the box" mit dem Schwerpunkt "Gebären" ist für 4,50 Euro im Jugendhaus zu erwerben.
Weitere Infos über die Zeitschrift unter: http://outside.blogsport.de/
Selbstverständnis der "outside the box":
"outside the box ist eine Zeitschrift, die Gesellschaftskritik mit
feministischem Fokus betreibt. Sie ist aus der Beobachtung heraus
entstanden, dass feministische Theorie und Praxis nicht genügend in
Debatten einer emanzipatorischen Linken einfließen. Sie bleiben allzu
oft Randthema.
Eine feministische Kritik der Verhältnisse ist heute wie immer schon
notwendig, um der Apologetik des Bestehenden, zu der offizielle
Gleichstellungpolitik wie Gendermainstreaming-Programmen beitragen,
entgegenzuwirken. Die Emanzipation der Frau muss daher als in der
menschlichen Emanzipation enthaltene in aller Konsequenz gedacht werden.
Der Begriff Feminismus ist komplex. Es handelt sich nicht um ein
Konzept, das sich wie eine Kritikschablone auf Problematiken anwenden
lässt – zu viele Widersprüche in theoretischer wie praktischer Hinsicht
sind noch nicht erschöpfend diskutiert. Nicht selten stehen verschiedene
sich feministisch nennende Positionen sich diametral gegenüber, sei es
nun bei der Reflektion der ’68er Bewegung, bei aktuellen
Kopftuchdebatten oder Fragen philosophischer Art wie der nach der
weiblichen Subjektwerdung.
Die Redaktion möchte die Diskussion um diese Themen weiterführen und
eine emanzipatorische Position beziehen. Dabei sollen Erkenntnisse um
die Intersektionalität verschiedener Diskriminierungen – die
Überschneidung mit Antisemitismus und Rassismus – miteingeschlossen
werden: Gesellschaftliche Verhältnisse feministisch kritisieren kann
nicht heißen, auf einem Auge blind durch die Welt zu gehen. Die
Erfahrung von Zuständen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein
geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist, macht die
Kritik dieser Zustände notwendig – in diesem Sinne will unsere
Zeitschrift ihren gesellschaftskritischen Blick um das Wissen um
sexistische Erfahrung erweitern, nicht darauf verengen.
outside the box versteht sich entsprechend nicht als ein feministisches
Spartenprodukt, sondern stellt Verknüpfungen her und übt daher
inhaltlich sowie formal eine umfassende emanzipatorische Kritik."
übernommen von: http://outside.blogsport.de/about-outside
