
30.03.2012 19:34 (0 comments)
Etwas verspätet ist nun auch im selbstverwalteten Jugendhaus die dritte Ausgabe der "outside the box!" - Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik für schlappe 4,50 Euro erhältlich.
Infos zur "outside the box" unter http://outside.blogsport.de
Zur dritten Ausgabe "Gebären":
"Die Outside the Box # 3 erblickt das Licht der Welt im Sublab. Und darf dann gern adoptiert werden. Sie hört auf den Namen Gebären, und der ist bei ihr Programm. Wir betrachten Gebären als eine Schnittstelle zwischen dem Privaten (oder: als privat geltendem) und dem Politischen, die es aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen gilt.
Der Bericht einer Abtreibung korrespondiert mit der Kulturgeschichte der Gebärmutter… die Reflektion der fremden und eigenen Anforderungen ans Elternwerden oder -sein mit psychoanalytischen Interpretationen von Libido und Fortpflanzugsfunktion… Ein Essay über Mariendarstellungen steht neben der Kritik hexenhafter Weiblichkeitsinszenierungen bei Lars von Trier…"
übernommen von outside.blogsport.de
20.02.2012 15:00 (0 comments)
Es gab wieder einen Angriff/versuchter Einbruch auf unser Jugendhaus!
in
der Nacht von Sonntag auf Montag wurde das Gitter vor dem Fenster zur
Terrasse hin aufgeflext und verbogen, es wurde versucht das Fenster
dahinter einzuschlagen. Die Stromkabel, die draußen hingen wurden
gekappt und wahrscheinlich haben die "Einbrecher" ihren Seitenschneider
liegen gelassen.
deswegen gibts am MITTWOCH DEN 21.02 EIN NOTFALLPLENUM UM 16 UHR
30.12.2011 01:00 (0 comments)
Statement zu den Vorfällen am 16.09.2011 beim Konzert von Blockwart und Concept
Am 16.09.2011 fand im Selbstverwaltetem Jugendhaus Erlangen ein Konzert von Blockwart und Concept statt, in dessen Verlauf es zu einigen Übergriffen gekommen ist. Schon vor dem Auftritt von Concept wurden als „Antideutsche” ausgemachte Besucher_innen beschimpft und bespuckt.
Während des Konzertes versuchte dann eine Gruppe von Personen den Auftritt des Rappers Concept zu stören bzw. zu verhindern. Sie betraten die Bühne, bedrängten und bespuckten den Auftretenden und schubsten auch andere Gäste.
Die überrumpelten Mitarbeiter_innen, die sich der „Brisanz“ der Veranstaltung nicht bewusst waren, versuchten zu deeskalieren und sich zwischen die „Fronten“ zu stellen. So wurde versucht, das Konzert wie geplant fortzusetzen, die Rangeleien zogen sich aber noch über den ganzen Auftritt hin.
Währenddessen waren des öfteren Parolen wie „Was die Juden in Palästina machen ist schlimmer als das 3. Reich“ und „Scheiß Schwuchteln“ zu hören. Außerdem wurde Concept als Nazi beschimpft.
Auch im weiteren Verlauf des Abends wurden vermeintliche Antideutsche aggressiv angegangen.
Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die an diesem Abend Opfer aggressiver Macker_innen geworden sind. Da wir auf derartiges nicht vorbereitet waren, haben wir nicht entsprechend reagiert. In Zukunft wird das anders sein.
Wir dulden bei uns keinen Antisemitismus und keine Homophobie. Wir wollen keine Gewalt im Jugendhaus. Wer sich daran nicht hält fliegt raus.
Das Jugendhaus-Plenum
06.10.2011 12:14 (0 comments)
Jetzt wo der Umsonstladen umgezogen ist findet ihr ihn in der Hauptstraße 114 (vom Martin-Luther-Platz einfach weiter in Richtung Berg laufen, dann gleich rechts) !
Wir freuen uns sehr, dass damit in Erlangen ein weiteres Selbstverwaltetes Projekt einen Raum gefunden hat und so die Kultur bereichern kann!
Also ab jetzt: Mittwochs von 16 bis 20 Uhr in den Umsonstladen und danach wer Lust hat ins JUZ zum Kino!
weitere Infos unter: http://jbnerlangen.blogsport.de/umsonstladen/
Selbstverwaltung übernimmt die Stadt!
26.09.2011 10:12 (0 comments)
Das Selbstverwaltete Jugendhaus Erlangen bekam gestern, am Sonntag den 25.09.2011 den mit 300 € dotierten Sonderpreis der Erlanger SPD für die Ausstellungs- und Vortragsreihe „Pueblo en Armas – Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936 – 1939" verliehen.
"Mit diesem Preis wurde – exemplarisch für die politische Bildungsarbeit des Jugendhauses – die fundierte Aufbereitung des Themas Spanischer Bürgerkrieg mit Vorträgen und Filmvorführungen im Mai/Juni 2011 gewürdigt. Damit sollten zugleich auch die hervorragenden Leistungen anerkannt werden, mit denen das selbstverwaltete und unabhängige Jugendhaus seit 2005 das politisch-kulturelle Angebot und die Diskussions- und Aktionsräume für Jugendliche in Erlangen bereicherte". (Zitat von: http://www.spd-erlangen.de/content/archiv/00000579.php)
Wir wollen den Dank weitergeben an die MacherInnen der Ausstellung und an alle ReferentInnen, die die Ausstellungen in dieser Form überhaupt erst ermöglichten.
Mit diesem Preis wird – exemplarisch für die politische Bildungsarbeit des Jugendhauses – die fundierte Aufbereitung des Themas Spanischer Bürgerkrieg mit Vorträgen und Filmvorführungen im Mai/Juni 2011 gewürdigt. Damit sollen zugleich auch die hervorragenden Leistungen anerkannt werden, mit denen das selbstverwaltete und unabhängige Jugendhaus seit 2005 das politisch-kulturelle Angebot und die Diskussions- und Aktionsräume für Jugendliche in Erlangen bereichert.
08.05.2011 17:47 (0 comments)
Die Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik "outside the box" ist ab sofort im Jugendhaus erhältlich
Die aktuelle Ausgabe der "outside the box" mit dem Schwerpunkt "Form" ist für drei Euro im Jugendhaus zu erwerben.
Weitere Infos über die Zeitschrift unter: http://outside.blogsport.de/
Selbstverständnis der "outside the box":
"outside the box ist eine Zeitschrift, die Gesellschaftskritik mit
feministischem Fokus betreibt. Sie ist aus der Beobachtung heraus
entstanden, dass feministische Theorie und Praxis nicht genügend in
Debatten einer emanzipatorischen Linken einfließen. Sie bleiben allzu
oft Randthema.
Eine feministische Kritik der Verhältnisse ist heute wie immer schon
notwendig, um der Apologetik des Bestehenden, zu der offizielle
Gleichstellungpolitik wie Gendermainstreaming-Programmen beitragen,
entgegenzuwirken. Die Emanzipation der Frau muss daher als in der
menschlichen Emanzipation enthaltene in aller Konsequenz gedacht werden.
Der Begriff Feminismus ist komplex. Es handelt sich nicht um ein
Konzept, das sich wie eine Kritikschablone auf Problematiken anwenden
lässt – zu viele Widersprüche in theoretischer wie praktischer Hinsicht
sind noch nicht erschöpfend diskutiert. Nicht selten stehen verschiedene
sich feministisch nennende Positionen sich diametral gegenüber, sei es
nun bei der Reflektion der ’68er Bewegung, bei aktuellen
Kopftuchdebatten oder Fragen philosophischer Art wie der nach der
weiblichen Subjektwerdung.
Die Redaktion möchte die Diskussion um diese Themen weiterführen und
eine emanzipatorische Position beziehen. Dabei sollen Erkenntnisse um
die Intersektionalität verschiedener Diskriminierungen – die
Überschneidung mit Antisemitismus und Rassismus – miteingeschlossen
werden: Gesellschaftliche Verhältnisse feministisch kritisieren kann
nicht heißen, auf einem Auge blind durch die Welt zu gehen. Die
Erfahrung von Zuständen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein
geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist, macht die
Kritik dieser Zustände notwendig – in diesem Sinne will unsere
Zeitschrift ihren gesellschaftskritischen Blick um das Wissen um
sexistische Erfahrung erweitern, nicht darauf verengen.
outside the box versteht sich entsprechend nicht als ein feministisches
Spartenprodukt, sondern stellt Verknüpfungen her und übt daher
inhaltlich sowie formal eine umfassende emanzipatorische Kritik."
übernommen von: http://outside.blogsport.de/about-outside
03.03.2011 13:44 (0 comments)
Das Freie Netz Süd und der Buttersäureanschlag auf das Selbstverwaltete Jugendhaus in Erlangen
Auf ihrer Internetseite freut sich der Zusammenschluss von Neonazis, das Freie Netz Süd (FNS), derzeit über den Buttersäureanschlag auf das Selbstverwaltete Jugendhaus Erlangen. Auch mit der Behauptung, dass Unbekannte den Anschlag verübt hätten, können sie ihre mindestens geistige Urheberschaft nicht verstecken, vor allem da sie schon des öfteren bewiesen haben, dass sie zu solcherlei Aktionen fähig sind. So schreiben sie: "Der übel riechende Gestank, der wohl auf die stinkende Praxis von kommunal alimentiertem Antifaschismus aufmerksam machen sollte, ist heute noch zu vernehmen. So konnte auch temporär der Verkauf von Bustickets für die linksextremistische Demo nach Dresden behindert werden." Den Anschlag setzen sie in Zusammenhang mit anderen Neonazi-angriffen auf Parteibüros und andere Treffs in ganz Deutschland.
Was ist das Freie Netz Süd?
Das FNS ist ein bayernweiter Zusammenschluss von Neonazi-Kameradschaften, der Ende 2008 nach einem internen Streit in der NPD gegründet wurde. Viele der regionalen AktivistInnen waren schon in der Fränkischen Aktionsfront (FAF), die wegen ihrer Wesens-verwandtschaft mit dem Nationalsozialismus verboten wurde, organisiert und zwischenzeitlich in NPD und JN Kreisen aktiv. Nach der Abkehr von NPD und JN, die nach Ansicht der jetzigen FNS-Führungsriege nicht "radikal" genug agierte, besannen sie sich zurück auf die alte Struktur der FAF, welche sie unter dem neuen Namen "Freies Netz Süd" im größeren Stil weiterführen wollen. Neonazis des FNS sind es auch, die in Mittelfranken die Anti Antifa Nürnberg (AAN) betreiben. Diese hetzt aggresiv gegen politische Feinde und rief durch die Veröffentlichung von Fotos und privaten Informationen von ca. 200 Personen im Internet zu gewaltsamen Aktionen gegen diese auf. Die Polizei schaut hier seit Jahren zu. Es wurden sogar Fälle bekannt, in denen Informationen zwischen Neonazis und Polizei bzw. Verfassungsschutz ausgetauscht und gegen Linke benutzt wurden.
Neben diesen Anti Antifa Aktivitäten, welche auch bundesweit stark zunehmen, bemühen sich die FNSler eine bayernweit aktionsfähige Struktur aufzubauen. So wurden nicht nur in Nürnberg, Fürth und Erlangen-Höchstadt sondern im ganzen süddeutschen Raum ca. 20 Nazigruppierungen gegründet bzw. gingen im FNS auf. Kontakte bestehen auch zu rechten Terroristen, wie dem Münchner Martin Wiese, der 2003 einen Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum plante.
In der Region verübten Neonazis des FNS vor allem in Fürth zahlreiche Angriffe auf GewerkschafterInnen und Linke, demolierten Autos und verübten Farbanschläge auf Privathäuser. Trauriger Höhepunkt rechter Gewalt stellt der Angriff auf einen Antifaschisten in Nürnberg im April 2010 dar. Der FNS-Kader Peter Rausch prügelte den 17-Jährigen in der U-Bahn fast tot. Der seitdem in Untersuchungshaft sitzende Neonazi muss sich derzeit wegen diesem Angriff wegen versuchtem Totschlag in Nürnberg vor Gericht verantworten.
Laut Informationen, die die Initiative gegen Studentische Verbindungen (xV) dem Jugendhaus hat zukommen lassen, ist das gewaltbereite Freie Netz Süd in Erlangen vor allem in Gestalt der rechten Burschenschaft Frankonia aktiv, zu der es auf Grund von personellen und ideologischen Überschneidungen ein gutes Verhältnis pflegt.
12.02.2011 19:21 (0 comments)
Nach zehn Jahren unermüdlicher Suche nach Räumlichkeiten hat der Verein "Alternative Kultur Nürnberg e.V." nun endlich einen Ort für sein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum gefunden. Eine alte Kfz-Werkstatt ,die als neues Domizil dienen soll, wird nun von unzähligen Jugendlichen renoviert und für den Betrieb als Jugendhaus umgestaltet.
Wir, das Plenum, wünschen alles Gute bei der weiteren Renovierung und der baldigen Eröffnung! Wir verstehen uns als eine Bewegung, die davon lebt, dass es überall Menschen gibt, die mit den bestehenden Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und der Gestaltung ihres Lebens nicht einverstanden sind und sich engagieren um neue Möglichkeiten zu schaffen, auszuprobieren und zu leben.
Die Eröffnung ist für Mitte März geplant. Wir werden, wenn der genaue Termin feststeht, dazu einladen mit den NürnbergerInnen zusammen zu feiern, dass endlich ein weiteres notwendiges Projekt gestartet wurde!
Natürlich braucht das neue Haus noch zahlreiche Dinge. Wer etwas aus der Liste abzugeben hat, soll sich einfach unter folgender Nummer melden: 0162/3370086
09.02.2011 15:29 (0 comments)
Am vergangenen Montag, den 7. Februar, entdeckten MitarbeiterInnen Beschädigungen am selbstverwalteten Jugendhaus in der Wöhrmühle 7.
In eine der Fensterscheiben an der Rückseite des Gebäudes war ein etwa faustgroßes Loch geschlagen worden und auf dem Boden des Innenraums befand sich eine etwa drei Quadratmeter große Pfütze aus übel riechender Flüssigkeit, deren Gestank noch in 100 m Entfernung vom Jugendhaus wahrzunehmen war. Auch Passanten fühlten sich belästigt.
Die alarmierten Polizeikräfte und die hinzugezogenen Beamten der Spurensicherung bestätigten, dass es sich bei der Flüssigkeit um Buttersäure handelte.
Konkrete Hinweise auf den oder die Täter gibt es bisher nicht; die Beamten schlossen gegenüber den anwesenden MitarbeiterInnen auch eine politisch motivierte Tat aus dem rechten Spektrum nicht aus. Für diese Vermutung spricht neben dem überlegten Vorgehen des bzw. der Täter insbesondere, dass sich das Jugendhaus seit seinem Bestehen entschlossen gegen Rechtsextremismus positioniert (siehe auch das Konzept: http://juz.wojo-club.de/konzept-jugendhaus.html ). So wurde beispielsweise in Vorträgen über die Strukturen rechtsradikaler Gruppierungen im Freistaat Bayern informiert, im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus ein Themenwochenende veranstaltet u.v.m.
Für die Beseitigung der gröbsten Schäden musste der Betrieb für drei Tage eingestellt werden, doch ab kommenden Donnerstag wird das Jugendhaus versuchen, seinen Regelbetrieb wieder aufzunehmen.
Allerdings wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis der Gestank vollständig verflogen ist. Auch ist bisher nicht abzusehen, wie hoch die Kosten für das Beheben der entstandenen Schäden letztlich sein werden.
Das Jugendhaus-Plenum
Erlanger Nachrichten berichten:
http://www.nordbayern.de/region/erlangen/ubel-riechende-attacke-1.727532
Indymedia berichtet:
http://de.indymedia.org/2011/02/300112.shtml?c=on#c699216
Die Pressemitteilung steht zum Download bereit:
08.02.2011 22:37 (0 comments)
In der Nacht vom Sonntag auf den Montag wurde ein Buttersäureanschlag auf das Jugendhaus verübt. Es wurde ein Fenster (Flussseits) eingeschlagen und eine erhebliche Menge Säure in das Jugendhaus gespritzt. Da die Chemikalie frühzeitig gebunden und neutralisiert werden konnte hält sich der Schaden in Grenzen. Deswegen werden wir unser Program auch wieder am Donnerstag aufnehmen und das Konzert am Samstag findet definitiv wie geplant statt.
Heute Abend fand ein sehr produktives Plenum mit über 40 Menschen im Jugendhaus statt. Es wurde eine Pressemitteilung verfasst, die den aktuellen Stand und unseren Standpunkt formuliert und die morgen veröffentlicht wird.